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Wohnraumlüftung

Im Zuge der neuen ENEV im Jahre 2002 und den dadurch vorgegebenen neuen Energiesparvorgaben wurden neue Häuser immer dichter.
Der Vorteil sind enorme Energieeinsparungen beim Heizbedarf.
Der Nachteil durch die dichte Gebäudehülle sind meistens ein nur ungenügender Luftaustausch. Hierdurch können unangenehme Gerüche in den Wohnungen sowie die Gefahr von Schimmelpilzbildung entstehen.

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Eine Lösung stellt der Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung dar. Diese garantiert einen ausreichenden Luftwechsel im Haus in jedem Zimmer.
Mit dieser Technik können Sie durch die bis zu 96% Wärmerückgewinnung (je nach Hersteller) Energiekosten einsparen, ohne Einbußen an einer Luftqualität haben zu müssen. Selbst wenn Sie nicht in Ihrem Haus sind (Arbeit, Urlaub) finden Sie nach der Rückkehr in Ihr Haus optimale Luftkonditionen vor.
Eingesparte Energie bedeutet im Umkehrschluss auch eingespartes klimaschädliches CO².

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kontrollierte Wohnraumlüftung Zentrale

Dabei unterscheidet man zwischen zwei Systemen:

Reine Abluftsysteme:

Hier wird durch ein zentrales Abluftgerät die verbrauchte Luft aus den WCs und Küchenbereichen abgezogen. Die Frischluft strömt in den Schlaf- und Wohnräumen durch spezielle Nachströmöffnungen kontrolliert nach.

Vorteile:
kostengünstiges System durch günstigen Abluftventilator, nur ein Abluftsystem
Nachteile:
Energie der Abluft wird nicht genutzt, sondern aus dem Dach geblasen

Zu- und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung

Dies ist die ideale Lösung für eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Hier wird durch ein zentrales Zu- und Abluftgerät die Luft in die Schlaf- und Wohnräume gefördert und in den Bad, WC, Feucht und Küchenräumen wieder abgesaugt. Die Luft strömt über abgeschnittene Türspalte oder Nachströmöffnungen von den Zu- zu den Ablufträumen. Hierdurch ist eine optimale Durchlüftung aller Räume gewährleistet

Vorteile:
Energie der Abluft wird zum Heizen genutzt, Stromersparnis
Nachteile:
teurer als ein reines Abluftsystem

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Die von uns angebotenen Geräte haben auf Wunsch einen automatischen Bypass für die Sommerregelung. Dies bedeutet, falls im Sommer die Außentemperaturen niedriger als die Innentemperaturen sind und ein Kühleffekt ist gewünscht, wird der Wärmetauscher umgangen und somit kann eine freie Kühlung durch die Nachtluft durchgeführt werden.
Viele Hersteller bieten Bypass Systeme an, jedoch meist sind diese mechanisch und manuell zu bedienen. Dies bedeutet, Sie müssen im Sommer einen Schieber entfernen. Im Übergangsbereich sind die Probleme jedoch vorprogrammiert, entweder benötigen Sie Wärmerückgewinnung oder den Bypass.

Pro Lüftungsventil Anschluß haben wir eine maximale Luftmenge von 30 m³/ h und vermeiden somit Strömungsgeräusche und Probleme mit der Hydraulik
als weiteren Highlight empfehlen wir den Einbau eines Erdwärmetauschers:
Durch einen Erdwärmetauscher wird die Außenluft im Winter vorgeheizt und im Sommer leicht gekühlt. Dadurch haben wir einen noch besseren Wärmeübertragungseffekt und benötigen noch weniger Heizenergie für die Lüftungsanlage. Außerdem wird ein Vereisen des Wärmetauschers verhindert.

Checkliste für die Planung Abluftsystem

1.

Welcher Gerätetyp kommt zum Einsatz?

2.

Wo wird das Gerät platziert?

3.

Wo wird die Fortluft aus dem Gebäude geführt?

4.

Wie viel Außen- Zuluftelemente werden eingesetzt?

5.

Wo werden diese platziert?

6.

Welche Räume werden entlüftet?

7.

Wie erfolgt die Rohrführung der Abluftleitungen?

Checkliste für die Planung Zu- und Abluftsystem

1.

Welcher Gerätetyp kommt zum Einsatz?

2.

Wo wird das Gerät platziert?

3.

Wo wird die Außen- und Fortluft in/aus dem Gebäude geführt?

4.

Welche Räume werden belüftet?

5.

Wie erfolgt die Rohrführung der Zuluftleitungen?

6.

Welche Räume werden entlüftet?

7.

Wie erfolgt die Rohrführung der Abluftleitungen?

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